Bildungsplanungskonferenz 2026
Im Jahr ihres 50-jährigen Bestehens hat die Verwaltungsakademie des Bundes die Bildungsplanungskonferenz 2026 als gemeinsamen Orientierungs- und Planungspunkt genutzt. Am 27. Jänner 2026 kamen in Wien Vertreterinnen und Vertreter der Personalentwicklung aus den Ressorts und obersten Organen zusammen, um den Blick nach vorne zu richten und zu diskutieren, welche Kompetenzen im Bundesdienst in den nächsten Jahren besonders gebraucht werden.
Inhaltlich stand die Frage im Zentrum, wie Weiterbildung die Verwaltung in Zeiten des digitalen Wandels wirksam unterstützt. Dazu gehört, digitale Kompetenzen konsequent zu stärken, Führung im Alltag zu unterstützen, Fachkompetenzen weiter auszubauen und Vernetzung über Ressortgrenzen hinweg zu ermöglichen. Gerade dieser Austausch ist ein wichtiger Teil des Nutzens der VAB und passt zum Jubiläum, weil er zeigt, wofür die VAB seit 50 Jahren steht: einheitliche Ausbildungsstandards, praxisnahe Qualifizierung und Räume für Wissenstransfer, die die Modernisierung der Verwaltung mittragen.
Einen zentralen Impuls setzte die Keynote von Dr. Peter Biegelbauer (AIT AI Ethics Lab), der unter dem Titel „Welche KI wollen wir in der Verwaltung?“ beleuchtete, welche Anforderungen an den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu stellen sind und was das für die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet. Im Fokus standen dabei verantwortungsvolle und rechtskonforme Anwendung, Sicherheit und die Rolle des Menschen in der Letztverantwortung.
Mit Blick auf 50 Jahre VAB wurde deutlich, dass Weiterbildung dann besonders wirksam ist, wenn sie Orientierung gibt und konkrete Umsetzung im Arbeitsalltag unterstützt. Das Programm 2026 setzt daher auf Angebote, die Führung, Zusammenarbeit und digitale Kompetenzen gezielt stärken und aktuelle Entwicklungen wie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz praxisnah begleiten. So verbindet die VAB im Jubiläumsjahr Kontinuität mit Zukunftsfähigkeit.