ES 320
Ukraine

Der beschwerliche Weg zur Souveränität

Zielgruppe

Mitarbeiter:innen und Führungskräfte in der Bundesverwaltung und in ausgegliederten Organisationen

Inhalt und Ziele

Das Seminar bietet einen Überblick über die Geschichte der Ukraine und die Entwicklung des Landes besonders ab 2014 (Euromaidan und Annexion) und 2022 (volle Invasion), die innen- und außenpolitischen Veränderungen des Landes, der Prozess des Wiederaufbaus und der Status als EU-Beitrittskandidat.

Beleuchtet werden dabei vor allem das Verhältnis der Ukraine zu Russland und zur Europäischen Union sowie innen- und außenpolitische Entwicklungen.

  • Von der Unabhängigkeit zum EU-Kandidatenstatus
  • Die Revolutionen und ihre Folgen
  • Minsk I+II und Assoziierungsabkommen 2014–2022
  • Die volle Invasion 2022 und die Folgen
  • Reformen, innen- und außenpolitische Entwicklung
  • Ausbildung ukrainischer Identität
  • Chancen und Hürden des EU-Beitritts-Prozesses
  • Ausblick auf weitere Entwicklungen

Die Teilnehmenden erlangen Verständnis für den bisherigen Weg der Ukraine von der Unabhängigkeit bis zur EU-Beitrittskandidatur und für die (geo-)politische Situation des Landes, und diskutieren die zukünftige Entwicklung des Landes im Verhältnis zu Russland und zur EU.

Trainer

Stefan Haböck

Zeit und Ort

Seminarnummer:
ES 320
Trainingsform:
Präsenz
Dauer:
1 Tag(e) (8 Stunden)
Termin:
18.06.2027
Stundenplan:
09:00 - 17:00
Ort:
Verwaltungsakademie des Bundes

Organisation

Seminarleitung:
Hütterer Katrine, Mag.
Sekretariat:
Fröhlich Elisabeth

Über den/die Trainer/in

Stefan Haböck

Institut der Regionen Europas (IRE), politischer Berater; zuvor parlamentarischer Assistent im Europäischen Parlament (2010–2019) und Europa-Gemeinderat der Stadt Wels (2009–2021); seit 2017 Mitbegründer und Vorstand der Ukrainian-Austrian Association (Kiew) sowie Vizepräsident von Paneuropa Österreich. Arbeitsschwerpunkte: EU-Politik, Ukraine, Westbalkan, Erweiterungspolitik, Regionalisierung und Dezentralisierung
stefan.haboeck@institut-ire.eu