BS 929a
Geschichte der Religionsfreiheit in Österreich
Zielgruppe
Führungskräfte und Mitarbeiter:innen in der Bundesverwaltung und in ausgegliederten Einrichtungen des Bundes; Personen, die sich für das Thema interessieren; Mitarbeiter:innen mit thematischen/juristischen Bezugspunkten
Inhalt und Ziele
In diesem Seminar setzen Sie sich mit folgenden Themen auseinander:
- „Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft“ – so lautet das Mariazeller Manifest der katholischen Kirche von 1952, in dem die Unabhängigkeit von Kirche und Staat betont wurde.
- Nach den Toleranzpatenten von 1781 und 1782, dem Grundrechtspatent von 1849 und dem nachfolgenden Staatgrundgesetz 1867, dem Staatsvertrag von St. Germain 1919 und der Menschenrechtskonvention 1958 hat sich vieles von dem, was uns heute im Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit selbstverständlich erscheint, erst schrittweise entwickelt.
- Haben alle Religionen die gleichen Rechte? Ist Religion Privatsache? Kann überall ein Sakralbau errichtet werden? Hat jeder Staat spezifische Religionsgesetze?
- Das Miteinander der Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Grundrechte jedes Einzelnen und das institutionelle Zusammenspiel mit dem Staat können durch die historische Perspektive besser verstanden werden.
Trainer
Mag. Florian Welzig
Zeit und Ort
- Seminarnummer:
- BS 929a
- Trainingsform:
- Präsenz
- Dauer:
-
1 Tag(e) (3,5 Stunden)
- Termin:
-
01.07.2027
- Stundenplan:
-
09:00 - 12:30
- Ort:
-
Verwaltungsakademie des Bundes
Organisation
- Seminarleitung:
- Weinreich Verena, Mag.
- Sekretariat:
- Ranzenbacher Petra